DEINE CHECKLISTE

Viele Ausbildungsmessen sehen sich als Kontaktbörse. Wie langweilig! Hier hast du die Chance, mit netten Ausbildern ins Gespräch zu kommen. Du kannst sie hemmungslos ausfragen, hinter die Kulissen schauen, echte Ausbildungsplätze ergattern und endlich eigene Kohle verdienen! Damit dir das locker von der Zunge geht, bekommst du jetzt ein paar Tipps an die Hand.

LET'S GO!

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Bist du eher der verschlafene Typ? Das kannst du besser: Mach dich vorher schlau, welche Unternehmen, Universitäten und Non-Profit- Organisationen auf unserer Digitalmesse mitmachen und überlege dir, über welche Branchen, Betriebe oder Berufe du mehr erfahren willst. Dann bist du grundsätzlich im Bilde und hast den Grundstein für eine gute Planung gelegt.

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Messezeit ist wertvolle Zeit, die Gesprächspartner sind nur begrenzt verfügbar. Du fährst daher am besten, in Gedanken schon mal warmzulaufen und dir zu überlegen, was du mit deinem Messebesuch erreichen willst. Das sichert dir ein zielorientiertes Vorgehen.

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Im Idealfall notierst du ein paar Stichpunkte zu den Themen und Fragen die dich beschäftigen. Umso sicherer bist du. Das hat auch den Vorteil, dass du schon relativ konkrete Fragen stellen kannst und sattelfest rüberkommst. Ausbilder merken, ob einer wirklich Interesse an einem Beruf hat und werden sich an dich erinnern.

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Andererseits steckt ein Messebesuch voller Überraschungen, das gilt für Besucher wie für Aussteller. Hab also keine Scheu, in solchen Fällen völlig unbefangen deine Fragen zu stellen.

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Ausbildungsbetriebe bevorzugen aufgeweckte Bewerber. Sei also konzentriert und mit allen Sinnen bei der Sache, und zeige das auch. Das bedeutet z.B. den Blickkontakt zu deinen Gesprächspartnern zu halten, Notizen zu machen, und das Handy einfach mal auszuschalten.

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Wer hinterher nichts durcheinander bringen möchte, macht sich wenigstens zu den wichtigsten Aussagen ein paar Stichpunkte. In jedem Fall solltest du dir den Namen der Gesprächspartner merken und sie bei Gelegenheit auch mit ihrem Nachnamen ansprechen. Komplizierte Namen besser buchstabieren lassen, und im Zweifel lieber zweimal nachfragen. Das wird dir niemand übelnehmen.

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Ganz wichtig, und leider nicht selbstverständlich: Sprich klar und deutlich. Lass dir Zeit für deine Sätze, du bist weder auf der Flucht noch suchen wir den „Schnellsprecher des Jahres“. Kaugummi kauen gilt im Geschäftsleben übrigens als uncool. Schwer uncool.

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Wenn du etwas gut findest und gern mehr wissen willst, zeige es. Wenn dich z.B. ein Ausbildungsberuf interessiert, dann frage z.B. wann eine Bewerbung spätestens ankommen sollte und an wen sie adressiert sein sollte. Und falls dein WLAN mal wieder ruckelt: Lass dir den Namen unbedingt buchstabieren. Es gibt kein größeres No-Go als falsch geschriebene Namen!!!

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Kluge Menschen bauen vor. Wenn du auf Zack bist, machst du deine Bewerbungsunterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Bescheinigungen) VOR der Messe klar und hast auch ein gutes Anschreiben vorbereitet.

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In den Chatrooms triffst du freundliche Leute, die sich auf neue Gesichter und Begegnungen freuen. Nette Menschen, die sich gern mit anderen unterhalten und Fremde respektvoll behandeln. Ein gewisser Dress Code dient dabei als gemeinsame Basis. Wenn du also „normal hübsche“ Sachen anziehst, die du gern trägst (nur nicht das schrägste Outfit im Schrank!), dann bekundest du ebenfalls Respekt und wirst dich wohlfühlen. Der erste Eindruck ist der wichtigste – diese Karte kannst du auch auf einer Digitalmesse ausspielen.

Vielen Dank an unsere Messe-Partner!